Weltgebetstag der Frauen 2020

Aktualisiert: März 14




















6. März, Steh auf und Geh!

Das Land Simbabwe im Süden Afrikas, ist ein Land mit bewegter Geschichte und beeindruckender Landschaft. So kann man an seiner Grenze zu Sambia z.B. die Victoria Fälle bewundern. Viele Kämpfe muss das Volk überstehen, um zu leben. Das Großreich Simbabwe war bekannt für Elfenbein, Gold, Kupfer und Diamanten, was dazu führte, dass das Land britische Kolonie wurde. Der Kampf der Simbabwer führte schließlich zu den ersten freien Wahlen im Jahr 1980 und zur Unabhängigkeit. Doch Präsident Robert Mugabe führte das Land im autoritärer und wurde schließlich zum Despoten, der erst 2018 abgesetzt werden konnte. Seit dem Jahr 2000 leiden die 15 Millionen Einwohner des Landes unter einer Wirtschaftskrise. Auch der Klimawandel hinterlässt seine Spuren in dem Land im südlichen Afrika: Durch den Tropensturm „Idai“ starben 2015 rund 300 Menschen in Simbabwe, Tausende haben alles verloren, Straßen und Gebäude in der betroffenen Region wurden komplett zerstört.

Christinnen aus Simbabwe haben den Gottesdienst zum Weltgebetstag 2020 verfasst. Die zentrale Bibelstelle ist die „Heilung des Kranken am Teich von Bethesda“ (Johannes 5, 2 – 9 a). Darin befähigt Jesus einen Menschen gesund zu werden, indem er etwas tut für die Veränderung, die Gott ihm anbietet. Diese Aufforderung gilt Allen. Damit auch wir fähig werden etwas für die Veränderung zu tun, rufen die Frauen aus Simbabwe uns zu: „Steh auf, nimm deine Matte und geh!“


Zur Vorbereitung des Weltgebetstages treffen sich Interessiert zu einem Studiennachtmittag am 7. Februar 2020 von 15.00 Uhr – 18.00 Uhr im Ev. Gemeindehaus. Der Gottesdienst selbst wird am 6. März 2020 um 19.00 Uhr in der Ev. Kirche gehalten. Im Anschluss daran findet noch eine Feier im Gemeindehaus statt