Abschlussvesper in vollbesetzter Kirche


Am 08. Februar fand die abschließende Vesper in der Reihe der musikalischen Vespern zur Epiphaniaszeit in der gut gefüllten ev. Stadtkirche Sontra statt. Musikalisch ausgestaltet wurde diese Vesper vom Posaunenchor unter der Leitung von Norbert Krause und dem Kirchenchor unter der Leitung von Roland Furch. Der Kirchenchor wurde speziell für dieses Projekt durch die diesjährigen Konfirmanden verstärkt. Besonders zu erwähnen hierbei ist auch, dass Bezirkskantorin Susanne Voss die Akteure am Stage Piano begleitete. Im Vorfeld dieser Vesper hatte sie auch Teile der Probenarbeit übernommen.

Der Posaunenchor eröffnete die Vesper in gewohnt guter Manier mit einer 3 sätzigen Suite im englischen Stil, bearbeitet von T. Fünfgeld und T. Esuark. Nach der Begrüßung durch Pfarrerin Weiland kamen dann immer wieder im Wechsel Chor und Posaunenchor zum Zuge.

Erwähnenswert hierbei war das Stück „Die Drei Könige“ von P. Cornelius, das der Posaunenchor darbot. Bei diesem ruhigen Stück zeigte Ralf Gärtner als Solist am Flügelhorn sein Können, bevor der Posaunenchor das Gemeindelied „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ mit einem Choralvorspiel von Johann Christoph Bach einleitete und zusätzlich mit Choralsätzen von Johann Sebastian Bach umrahmte.

Danach kam es dann zu dem von vielen Eltern erwarteten ersten Auftritt des durch ca. 15 Konfirmanden verstärkten Kirchenchores. Sie brachten das Stück „Und ein neuer Morgen“ von Gregor Linßen zu Gehör. Zu Beginn des Stückes merkte man den Konfirmanden noch ihre Nervosität an, aber diese verflog zusehends. Der erste musikalische Höhepunkt folgte dann mit dem von Chor, Konfirmanden und einer kleinen Gruppe des Posaunenchores gemeinsam vorgetragenen Stück „Ich will den Herren loben allezeit“ von Georg Philipp Telemann. Ein barockes Stück mit fugenartiger Gestaltung bei dem die verschiedenen Stimmen und Instrumente gekonnt miteinander verwoben werden.

Für viele war aber dann der eigentliche Höhepunkt das vom Kirchenchor und Konfirmanden zu Gehör gebrachte „Von guten Mächten wunderbar geborgen“. Bei diesem Stück hatten die Konfirmanden schließlich sämtliche Nervosität abgelegt und den vierten Vers alleine vorgetragen. Diese jungen Stimmen so zu hören war ein Genuss, der die Zuhörer besonders anrührte und ihre Gesichter erstrahlen ließ.

Die Vespern in der Epiphaniaszeit – eine gelungene Idee der ev. Kirche in Sontra, was sich auch an den stetig steigenden Besucherzahlen der Vespern erkennen ließ.

Vielen Dank allen Aktiven der Vespern und Glückwunsch zu dieser Vesperreihe in der Epiphaniaszeit. Wir bitten um Wiederholung.